BergamoMonastero Matris Domini
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Sr. Antonella Sana, op
Fr. Yves Bériault, op

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La comunità      Auf der Grundlage von Notizen aus altertümlichen Veröffentlichungen, soll es auf dem Fundament eines vorherigen Bauwerks entstanden sein: eine Abtei oder Kirche der “Unschuldigen Heiligen “.Es scheint, daß der Bau des Klosters unter der Schirmherrschaft des Domenikanerbischofs von Bergamo: Pater Erbordo Ungaro (1260-72) oder sogar auf Veranlassung des vorherigen Bischofs, dem Domenikaner Pater Algisio da Rosate (1251-58) erfolgte, wenn das Jahr 1258 für den Baubeginn angenommen wird.

      Da keine Gründungsurkunde vorhanden ist, ist das älteste vorhandene Dokument dasjenige, in welchem die Einweihung der Kirche durch den Bischof Guiscardo Suardi am 25. März 1273 bescheinigt wird.Dank der Angliederung anderer Nonnenklöster vergrößert, soll Matris Dominis, sei es als Kloster wie auch als Kirche, im Jahr 1359 neu erbaut worden sein.Weitere Renovierungen erfolgten ferner im XVI. Jahrhundert zwischen 1606 und 1670 wurden Vergrößerungs- und Verschönerungsarbeiten vorgenommen, und die Kirche wurde erneuert und mit Stuckwerken verziert.Weitere Erweiterungen des Klausurbereichs erfolgten ferner zwischen 1747 und 1750 mit einigen Ausbesserungen im Kirchreninneren. Im Jahr 1797, löste die zisalpinische Republik das Kloster auf und beschlagnahmte seine gesamten Güter, erlaubte jedoch den Nonnen zusammen mit den Schwestern anderer aufgelöster Klöster weiterhin dort zu leben.

      Im Jahr 1832 wurde es von den Österreichern in Militätkrankenhaus umgewandelt und 1835 erneut zur Abhaltung der Messe eröffnet. Einige Renovierungen in den internen Kapellen scheinen auf das Jahr 1890 und einige weitere Arbeiten in der Kirche auf das Jahr 1902 zurückzugehen. Während des zweiten Weltkriegs im Jahr 1944 wurde ein Teil des Gebäudes vom deutschen Komando beschlagnahmt, wleches es in ein politisches Gefängnis umwandelte.

      Im Zentrum von Bergamo gelegen, will das Kloster allen Personen seine Funktion der Verehrung Gottes ausdrücken, wobei daran erinnert wird, daß im Herzen einer jeden Person das Verlangen nach Gott vorhanden ist. Die Vitalität, die das kontemplative Leben auf die Stadt ausstrahlt , will auch ein Bezugspunkt für das menschliche Leben im Glauben und im Gebet sein. Das Kloster Matris Domini ist heute ein Ort des Lebens, des Schweigens und des kontemplativen Gebets, welches im täglichen Leben das Charisma von St. Domenikus verkörpert.

      Die Nonnen arbeiten an der Konstruktion des Reiches Gottes mit, damit die Welt erneut die essentiellen Werte entdeckt, welche jeder Person ermöglichen, sich zu verwirklichen. Die Nonnen verwirklichen ihre apostolische Berufung In der theologischen und kulturellen Forschung, sowie in der Spiritualität und erzeugen im Inneren des Klosters eine Umgebung, in der das alltägliche Leben seinen Vorrang hat.Das Klosterleben ist einfach und genügsam , aber mit dem vorherrschendem Wunsch, dem Nächsten bei der Neuentdeckung und Neubestätigung seiner inneren Freiheit zu helfen.  Die Arbeit  ist in verschiedene Aufgabenbereiche unterteilt und gibt jeder Nonne die Möglichkeit, an der Realisation des gemeinsamen Gutes im stetigen Bestreben nach der gemeinsamen Suche nach Christus mitzuarbeiten.

Kontemplatives Gebet und dominikanisches Leben

      Das kontemplative Leben ist nicht mit einer tiefgreifenden Entfernung von der Welt oder vom Apostolat verbunden. Die Beschaulichkeit muß ihre besondere Art herausfinden, um das Gottesreich zu erweitern und zur Schaffung der irdischen Stadt beizutragen… Ihr müßt Euren eigenen Lebensstil finden, der Euch von einem kontemplativen Gesichtspunkt aus hilft, mit den Brüdern und den Schwestern die unentgeltlichen Gaben Gottes zu teilen (Johannes Paul II, im Brief an die Dominikanerinnen von P. Damian Byrne M.O.).

      Das kontemplative Leben liegt im Mittelpunkt der Mission des Ordens. Durch unsere Lebensart verkünden wir allen Leuten, daß sich Gott des ganzen menschlichen Herzens bemächtigen kann. Das Fürbittengebet ist wie ein Ruf, dessen Ziel es ist, das von den Predigern verkündete Wort von der Welt annehmen zu lassen. Die dominikanische Gemeinschaft ist eine betende Gemeinschaft, deren kontemplative Struktur auf verschiedene Wege zum Predigen führt.

      Die tägliche Beharrlichkeit des Gebets in allen seinen Ausdrücken unterstützt die Einheit und die Lebensharmonie und konzentriert sich besonders auf die gemeinschaftliche Zelebration des eucharistischen Mysteriums und der Ehre Gottes.Die lebenskräftig verwickelte und dem Geist gefügige Gemeinschaft verwandelt sich in diesem Gebetsleben und eignet sich die Sehnsucht von Sankt Dominikus nach der Rettung der Brüder und Schwestern an. In der öffentlichen Zelebration der Liturgie zeugt die Gemeinschaft von ihrem eigenen Charisma und drückt zusätzlich ihre eigene apostolische Aufgeschlossenheit aus, indem sie Weisen und Zeiten findet, um die anderen Gläubigen in dasselbe Gebet zu verwickeln.

Monastero Matris Domini-Via A. Locatelli, 77-24121 Bergamo
Tel 035.3884811 Fax 035.3884837

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